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DA24QS - Audio Digital-Analog-Wandler 24 Bit / 192 kHz (Quad Speed)
DA24DS -
Audio Digital-Analog-Wandler 24 Bit / 96 kHz (Double Speed) (Nur auf Anfrage erhältlich)

ADC- und DAC-Bausätze sind erhältlich


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DA24QS-K (ohne symmetrische Ausgänge) und DA24DS

DA24QS-IOP in ein SG210 eingebaut

Inhalt

  • Allgemeine Beschreibung
  • Schaltungsbeschreibung
  • DA24QS-IOP: Mit XLR-Anschlüssen für einen AES3-Eingang und symmetrische Analogausgänge
  • Der DIY Abschnitt
  • Schaltplan DA24QS als GIF-Datei oder PDF-Datei
  • Schaltplan DA24DS als GIF-Datei oder PDF-Datei
  • Bestückungsplan, Standardbausatz Version DA24QS-K ohne symmetrische Ausgänge, mit Bauteilenamen und Bauteiletypen oder -werten
  • Bestückungsplan, Version DA24QS-B mit symmetrischen Ausgängen, mit Bauteilenamen und Bauteiletypen oder -werten
  • Bestückungsplan, DA24DS-K, mit Bauteilenamen und Bauteiletypen oder -werten
  • Gehäuse und Frontplatten
  • Materialliste
  • Wie man bestellt

  • Allgemeine Beschreibung

    Der DA24QS und der DA24DS sind hochwertige 24 Bit Audio Digital-Analog-Wandler, die als Bausätze für DIY (Do It Yourself) erhältlich sind.

    Beide basieren auf derselben, für die "Audioqualität" entscheidendenden Schaltung und haben deswegen identische technische Daten im Audioteil.

    Im Detail bieten beide DACs:

        DA24QS   DA24DS
    Abtastraten   30 - 216 kHz   30 - 108 kHz
    Digitale Audioeingänge    2 x On-Board optisch (Toslink, nur bis 96 kHz)
    1 x On-Board koaxial (Cinch), 75 Ω
    Option: Extern AES3 XLR symmetrisch, 110 Ω
      1 x On-Board optisch (Toslink)
    1 x On-Board koaxial (Cinch), 75 Ω
    Eingangsauswahl   Drehschalter mit 4 Stellungen   Automatisch, wenn ein Eingangssignal
    am optischen Eingang anliegt
    Analogausgänge   On-Board Stereo (Cinch), 100 Ω
    Option: Extern XLR symmetrisch, 200 Ω
      On-Board Stereo (Cinch), 100 Ω
    Ausgangsempfindlichkeit bei 100% FS   On-Board Stereo (Cinch): 2 Veff
    Option "Extern XLR symmetrisch": +16 dBu (4.91 Veff)
    Andere als Option
      On-Board Stereo (Cinch): 2 Veff
    Deemphasis   Wenn das Emphasis-Bit gesetzt ist:
    CD type (50/15 µs) im Consumer-Format
    J-17 (333/38,5 µs) im Professional-Format
      Keine
    Dynamikbereich
    20 Hz - 20 kHz
      114 dB unbewertet, typisch
    117 dB A-bewertet, typisch
      114 dB unbewertet, typisch
    117 dB A-bewertet, typisch
    THD   t.b.d.   t.b.d.
    Frequenzgang   2 Hz - SR / 2 +0 / -3 dB
    Außer 192 kHz SR: 2 Hz - 85 kHz +0 / -3 dB
      2 Hz - SR / 2 +0 / -3 dB
    Power Supply Rejection Ratio   ca. 93 dB bei 100 Hz   ca. 93 dB bei 100 Hz
    Stromversorgung   12 VDC, ca. 200 - 300 mA   12 VDC, ca. 100 - 150 mA
    Abmessungen   91,44 mm x 88,27 mm (3,6" x 3,475")   73,66 mm x 88,27 mm (2,9" x 3,475")
    Maßzeichnung   GIF-Datei or PDF-Datei   GIF-Datei or PDF-Datei

    Abtastraten-Spanne

    Der DA24QS arbeitet mit einer weiten Spanne von Abtastraten. Das S/PDIF-Empfänger-IC (Cirrus CS8416) ist von 30 kHz bis 216 kHz spezifiziert, aber mein Muster funktioniert sogar mit 16 kHz vom AD24QS (allerdings bei 16 kHz mit einer bemerkenswert niedrigen SNR an den Audioausgängen). Wegen seines vereinfachten Schaltbildes unterstützt der DA24DS den "Quad Speed"-Bereich nicht.

    LEDs

    An beiden DACs leuchtet immer wenigstens eine der LEDs, es gibt daher keine besondere Betriebsanzeige-LED.

    Am DA24QS zeigen 8 LEDs auf der Vorderseite verschiedene Betriebszustände an:

    Grün: Abtastrate < 55,33 kHz (Single Speed, SSpd)
    Grün: Abtastrate > 55,33 kHz and < 110,67 kHz (Double Speed, DSpd)
    Grün: Abtastrate > 110,67 kHz (Quad Speed, QSpd)
    Grün: Professional-Format (Pro)
    Rot: Empfangsfehler oder kein Signal (Err)
    Rot: Kein lineares PCM-Audio (d. h., das digitale Signal ist ein Surround-Sound-Signal oder etwas Ähnliches, NoAu)
    Gelb: Copyright beansprucht (Copy)
    Gelb: Emphasis signalisiert (Emph)

    Wenn kein digitales Audiosignal anliegt, leuchten die LEDs "Double Speed" und "Receive Error".

    Am DA24DS zeigen 5 LEDs auf der Vorderseite verschiedene Betriebszustände an:

    Rot: Empfangsfehler oder kein Signal (Err)
    Rot: Kein lineares PCM-Audio (d. h., das digitale Signal ist ein Surround-Sound-Signal oder etwas Ähnliches, NoAu)
    Gelb: Abtastrate. "An" wenn SR >= 88,1 kHz, "Off" wenn SR <= 48 kHz (Double Speed, DSpd)
    Grün: Digitalaudiosignal vom koaxialen Eingang (Cinch) ist gewählt (Coax)
    Grün: Digitalaudiosignal vom optischen Eingang (Toslink) ist gewählt (Opt.)

    Wenn kein digitales Audiosignal anliegt, leuchten die LEDs "Receive Error", "Double Speed" und "Coaxial Input".

    Digitale Audioeingänge

    Alle Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite. Wenn kein digitales Audiosignal anliegt, erzeugen beide DACs ihr eigenes digitales "Null"-Audiosignal mit einer Abtastrate von 96 kHz.

    DA24QS: Bis zu 4 Eingänge können mit dem Drehschalter auf der Vorderseite gewählt werden. On-Board gibt es 3 digitale Audioeingänge: Eingang 1 und 2 sind optische Eingänge (Toslink) und Eingang 3 ist ein unsymmetrischer, transformator-gekoppelter Cinch-Eingang. Ein vierter symmetrischer digitaler Audioeingang mit seinem eigenen Digitalaudiotransformator ist in der Version DA24QS-IOP enthalten oder kann extern angeschlossen werden.

    DA24DS: On-Board gibt es 2 digitale Audioeingänge: Eingang 1 ist ein optischer Eingang (Toslink) und Eingang 2 ist ein unsymmetrischer, transformator-gekoppelter Cinch-Eingang. Die Eingänge werden automatisch gewählt: Wenn ein Eingangssignal am optischen Eingang festgestellt wird, wird dieser Eingang aktiviert, andernfalls wird der Koax-Eingang gewählt.

    Analogausgänge

    Beide DACs bieten unsymmetrische On-Board Audioausgänge (Cinch) mit 2 Veff bei 100% FS, einem üblichen Level z. B. für CD- oder DVD-Player.

    Für den DA24QS sind als Optionen symmetrische Ausgänge für XLR-Steckverbinder (Chassisstecker) vorbereitet, die Ausgangslevel von 4,91 Veff bei 100% FS liefern, das entspricht +16 dBu oder 12 dB über dem Standard-Studiopegel von +4 dBu (d.h, der Headroom beträgt 12 dB). Dafür sind zusätzliche symmetrierende Ausgangsverstärker vorhanden. Auf diesem Foto sehen Sie diese Verstärker und den Micro-Match-Anschluss für die symmetrischen Ausgänge bestückt, aber die XLR-Chassisstecker sind nicht angeschlossen. Im Abschnitt DA-IOP oder DIY finden Sie Details über den Anschluss der XLR-Steckverbindungen.

    Stromversorgung

    Die Betriebsspannung beträgt bei beiden Geräten 12 VDC. Die Stromaufnahme vom DA24QS variiert von 200 mA (niedrige Abtastrate, kein Audiosignal) bis zu fast 300 mA (192 kHz, Full Scale Sinussignal), also wird der DA24QS warm. Die Stromaufnahme vom DA24DS ist ungefähr halb so groß.

    Nebenbei, der 3,3 V Spannungsregler des DA24QS (LM317) wird ziemlich warm, ungefähr 60°C (108°F) über Umgebungstemperatur. Man könnte das sogar heiß nennen, aber man kann das Plastikgehäuse immer noch einige Sekunden lang berühren. Das ist normal und weit entfernt davon kritisch zu sein. Aus mechanischen Gründen empfehle ich nicht, ein extra Kühlelement zu verwenden, aber ich empfehle, den LM317 wie vorgesehen auf die Leiterplatte zu schrauben.

    Ich benutze stabilisierte Netzteile, denn wegen des 100 Hz-Brummens auf der Ausgangsspannung ungeregelter Netzteile könnten, trotz der recht hohen "power supply rejection ratio" (Unempfindlichkeit gegenüber Störspannungen, die der Versorgungsspannung überlagert sind, im Extremfall immer noch Reste des Brummens im Ausgangssignal messbar bleiben und den Dynamikbereich (bei ungewichteten Messungen) merklich verringern. Dennoch habe ich mit einem 9 V-Netztrafo plus Brückengleichrichter (also ohne Pufferkondensator) einen Dynamikbereich von etwa 109 dB für den DA24QS gemessen. 111 dB können für den DA24DS erwartet werden. Selbst die Verwendung eines bloßen 9 VAC-Netzteils (was auch möglich ist) bringt noch ca. 105 dB (ungewichtet!).


    Schaltungsbeschreibung

    Click to open the circuit diagram as a GIF imageDen aktuellen Schaltplan des DA24QS finden Sie hier als GIF-Datei oder als PDF-Datei.

    Den aktuellen Schaltplan des DA24DS finden Sie hier als GIF-Datei oder als PDF-Datei.

    S/PDIF-Empfänger

    Ich verwende einen Cirrus Logic CS8416 "192 kHz Digital Audio Interface Receiver" im Hardwaremodus. Der Hardwaremodus des CS8416 bietet für meine Zwecke ein bisschen zu wenig Funktionalität, d. h., mir fehlen Ausgänge für einige Signale. Deswegen habe ich ein aufwändigeres CPLD im DA24QS vorgesehen. Vier digitale Audioeingänge können vom Eingangsmultiplexer des Empfängers ausgewählt werden. On-Board stehen zwei optische Eingangs (Toslink TORX147PL bzw. PLR135/T8) sowie ein unsymmetrischer elektrischer Ausgang (0,5 Vss bei 75 Ω abgeschlossen) zur Verfügung. Darüber hinaus kann der DA24QS extern mit einem professionellen Digitalaudioeingang, entweder symmetrisch (XLR, AES3, 2 Vss mit 110 Ω abgeschlossen) oder unsymmetrisch (BNC, AES-3id, 1 Vss mit 75 Ω abgeschlossen), ausgerüstet werden. Der Trenntransformator und die Abschlusswiderstände stehen auf der Leiterplatte zur Verfügung.

    Der optische Empfänger (der nicht mehr erhältliche TORX147PL bzw. sein Ersatz PLR135) ist nur bis etwas mehr als 96 kHz spezifiziert, obwohl er auf dem Labortisch ohne Probleme bis 192 kHz funktioniert. Trotzdem empfehle ich seinen Einsatz für 192 kHz nicht.

    Auch der Digital-Audio-Transformator für das Koaxsignal ist nicht für 192 kHz spezifiziert, aber wenn man seinen Frequenzgang oder seine Puls-Übertragungs-Eigenschaften betrachtet, versteht man, warum ich ihn bedenkenlos dafür benutze und empfehle. Er wäre sogar für viel, viel höhere Frequenzen als 192 kHz geeignet.

    Die Versorgungsspannung für die Empfänger-PLL wird mit einem Präzisions-Shunt-Regler TL431 auf 3,3 V geregelt. Dies war einer der rauschärmsten Regler, die ich gefunden habe, aber nach meiner Erfahrung spielt Rauschen fast überhaupt keine Rolle, weil das Rauschen der Referenzspannung sehr gut durch die externen Filterkomponenten des Empfängers gefiltert wird, ähnlich wie die Referenzspannungen der ADCs und DACs.

    DAC

    Der CS4398 ist Cirrus Logics "Flagship" Delta-Sigma D/A Wandler, angegeben mit 120 dB Dynamikbereich. Die Referenzspannung wird mit einem einfachen 78L05A erzeugt, aber es gibt keinen Grund sich wegen des Rauschens der Referenzspannung Sorgen zu machen, weil sie sehr gut durch die externen Komponenten des DACs gefiltert wird.

    Analogausgänge

    Anders als im AD24QS ist die einzige Analogstufe in den DACs nicht vollkommen symmetrisch gestaltet. Diese Stufe ist ein Tiefpass-Butterworth-Filter 2. Ordnung mit einer Grenzfrequenz von ca. 100 kHz, einem differentiellen Eingang und einem unsymmetrischen Ausgang, der das Signal für die unsymmetrischen Cinch-Ausgangsbuchsen liefert. Um den extrem hohen Dynamikbereich aufrecht zu erhalten, benutze ich einen besonders rauscharmen (und teuren) Operationsverstärker LM4562. Außerdem müssen die Filter Netzwerke möglich niederohmig sein, um möglichst wenig Rauschen zu erzeugen, aber andereseits dürfen sie den Ausgang des DACs nicht überlasten. Beachten Sie, dass die Werte der passiven Bauteile des Filters nicht symmetrisch sind, weil nur auf diese Weise die symmetrischen Ausgänge des CS8416 gleichmäßig belastet werden.

    Der DA24QS kann mit externen professionellen symmetrischen Audioausgängen (XLR) ausgerüstet werden. Für diesen Zweck müssen die zusätzlichen symmetrischen Ausgangsoperationsverstärkerstufen (IC4.2 und IC5.2) zusammen mit dem Micro-Match (oder kompatiblen) Anschluss für die symmetrischen Ausgänge bestückt werden. Auf dem obigen Foto können Sie die Position für die optionalen Ausgangsstufen und den Micro-Match-Anschluss sehen, aber er ist dort nicht bestückt. Symmetrische Ausgänge einschließlich XLR-Chassisbuchsen und mehr sind im Bausatz DA24QS-IOP enthalten.

    Steuerlogik

    Die Logik für den DA24QS ist viel komplexer als die für den AD24QS. Am wichtigsten ist eine Abtastratenerkennung. Das DAC-IC (CS4398) muss mit der Information versorgt werden, ob es bei einfacher, doppelter oder vierfacher Geschwindigkeit arbeitet. Für diesen "Frequenzbereichsdetektor" habe ich ein EPM3064, ein CPLD in einem 44-pin PLCC-Gehäuse mit 64 Makrozellen von Altera ausgewählt. Dieses CPLD übernimmt auch einige weitere Funktionen wie die Extraktion des "Professional", des "Copyright" und des "Emphasis" Bits aus dem Control Data Stream, sowie Steuerung der Emphasis-Funktion des CS4398, die Erzeugung eines Einschalt-Reset-Signals und letztlich die Ansteuerung aller 8 LEDs. Das CPLD ist nicht sehr teuer und in den Bausätzen erhalten Sie es natürlich bereits programmiert.

    Emphasis funktioniert übrigens im Quad Speed Modus nicht, weil der CS4398 das nicht kann. Emphasis wird im Quad Speed Modus angezeigt, aber nicht "ausgeführt".

    Einige Bauteile für die Reset-Schaltung sind nicht bestückt. Sie waren für den Fall gedacht, dass das CPLD nur einen Buffer für einen Reset-Generator bietet, aber im EPM3064 sind im Moment (gerade so eben) genug Makrozellen für einen 0,3 s Reset Timer übrig, also sind diese Bauteile nicht erforderlich.

    Ruhe-Rauschen

    Ein Thema, dem ich große Bedeutung zugemessen habe, ist, dass die DACs kein Rauschen produzieren sollen, wenn das S/PDIF-Eingangssignal fehlt. In anderen Konzepten, wie im Vorgänger des DA24QS DA2496, sinkt die Frequenz der S/PDIF-PLLs ohne ein digitales Eingangssignal auf sehr niedrigen Frequenzen. Weil DAC-ICs auch mit dieser Frequenz noch funktionieren, sinkt der stark rauschende Teil des sog. "noise-shaped" Spektrums des DACs in den hörbaren Bereich, so dass es deutlich hörbar wird. In beiden DACs (DA24QS und DA24DS) wird ohne ein S/PDIF-Eingangssignal der Word Clock auf etwas mehr als 96 kHz geschaltet, die vom S/PDIF-Empfänger-IC von einem 25 MHz Quarzoszillator eruegt werden.

    Stromversorgung

    Die nominelle Betriebsspannung für das Gerät beträgt 12 VDC, jedoch sind bis zu 15 V zulässig und es funktioniert auch noch hinunter bis 10 V oder weniger. Der Eingang für die Stromversorgung ist gegen Verpolung geschützt und mit einem extra großen 1000 µF Kondensator gepuffert.

    Die digitalen Teile der DACs arbeiten mit 3,3 V, nur der Analogausgang des DAC-ICs arbeitet mit 5 V. Ich verwende einen linearen Spannungsregler, einen LM317 in einem TO220-Gehäuse, für die digitale Versorgungsspannung. Weil im DA24QS (im Gegensatz zum DA24DS) der Stromverbrauch auf der 3,3 V-Leitung relativ hoch ist und der Spannungsabfall auch ziemlich hoch ist, wird der LM317 recht heiß, d. h., Sie können ihn nur wenige Sekunden lang berühren.

    Wie im AD24QS wird die negative analoge Betriebsspannung durch einen DC-DC Spannungsinverter (für den DA24QS ein LT1054, bis zu 15 V / 100 mA, und für den DA24DS ein ICL7660S, bis zu 13 V / 20 mA) erzeugt. Sowohl die positiven als auch die negativen analogen Betriebsspannungen werden durch je einen Tiefpass-Emitterfolger geglättet.


    DA-IOP

    Der DA-IOP (Input/Output Passive module) ist Bestandteil des Bausatzes DA24QS-IOP. Er besteht aus einer kleinen Leiterplatte und bietet für den DA24QS:

    Interne Anschlüsse

    Der DA24QS und der DA-IOP werden miteinander verbunden durch

    Beide Kabel sind vorbereitet und wie auf diesem Foto gezeigt zu verwenden.


    Der DIY Abschnitt

    Aus verschiedenen Gründen darf ich diese Wandler nur als Bausätze und somit nur an DIYs verkaufen.

    Ist es schwierig?

    Ich muss ausreichend Erfahrung von Leuten, die Bausätze zusammenbauen möchten, voraussetzen. Ich erkläre nicht, wie Widerstandswerte gelesen werden, wie man eine 100 µH Drossel von einem 100 Ω Widerstand unterscheidet, welche Bauteile gepolt sind und so weiter.

    Ich finde es nicht wirklich schwierig, normale SO-ICs aufzulöten, aber beim TSSOP-Gehäuse vom CS4398 ist das nicht so einfach. Jedenfalls sind bei den neuesten Bausätzen alle 3 SMD Bauteile (CS4398, CS8416 und der 25 MHz Oszillator) bereits bestückt.

    Was selbst mir passiert, ist, ähnlich aussehende Widerstände zu verwechseln, Bauteile an die falschen Stellen zu setzen, ICs um 180° zu drehen oder nicht alle Beinchen anzulöten. Für gewöhnlich wird all dies sehr bald offensichtlich und kann leicht korrigiert werden.

     

    Bausätze

    Die Bausätze, die ich anbiete, enthalten alle notwendigen elektronischen und mechanischen Teile für die DACs. D. h., der DA24DS-K ist die vollständige Grundversion vom DA24QS (kein vierter digitaler Audioeingang, keine symmetrischen Analogausgänge), der DA24QS-B enthält symmetrische Analogausgänge (aber ohne XLR- oder Klinkenbuchsen) und der DA24QS-IOP enthält symmetrische Analogausgänge sowie einen AES3-Eingang, alle mit XLR-Buchsen. Das CPLD vom DA24QS ist programmiert. Die Bausätze beinhalten keine Gehäuse, Front- oder Rückplatten, wohl aber einen 12 mm Aluminiumknopf für den DA24QS - wie Sie auf den Fotos sehen können.

    In der Materialliste (BOM) können Sie sehen, was tatsächlich in den verschiedenen Bausatz-Versionen enthalten ist.

    Normalerweise werden alle axialen Bauteile, d. h., Widerstände, Dioden und Drosseln, geschnitten und vorgebogen geliefert. Das erspart Ihnen eine Menge Bauzeit und verschönert vielleicht das Aussehen des Zusammenbaus. Nicht alle Komponenten auf der Leiterplatte müssen bestückt werden. Sie sind teilweise für Optionen gedacht. Welche Bauteile eingelötet werden müssen und wo, ist dem Bestückungsplan zu entnehmen.

    4 Drahtbrücken, im Bestückungsplan rot dargestellt, müssen bei L1.1 und L2.2 eingesetzt werden. Für diese etwas längeren Brücken (5 mm) bevorzuge ich farbige isolierte Drähte, weil es besser aussieht.

    Vorbereiten der LEDs

    Die Fotos rechts zeigen, wie die LEDs in die LED-Halter eingesetzt werden müssen, ihre Polaritäten (die langen Beine sind Anode) und wie die Beine gebogen werden müssen. Klicken Sie auf die Fotos um sie zu vergrößern.

    Beachten Sie, dass beide LED-Halter eine Ober- und eine Unterseite haben.

     

    Vorbereiten der TO92-Gehäuse

    Das Foto rechts zeigt, wie die Transistoren und ICs in TO92-Gehäusen vorzubereiten sind. Leider kann ich die Beine nicht in der Form gebogen bekommen, wie ursprünglich geplant, daher müssen sie während des Zusammenbaus korrekt mit der Hand gebogen werden. Ich habe das Padlayout in Dreiecksform mit 0,1" (2,54 mm) Abstand vorgesehen. Heute werden die meisten TO92s mit allen Beinchen nah nebeneinander in einer Reihe (beide linken Transistoren) oder, ziemlich exotisch, wie der TL431 in der Mitte, geliefert.

    Stecken Sie TO92s mit solchen unpassenden Beinen nicht gewaltsam in ihre Löcher!

    Versuchen Sie, sie so zu biegen wie die beiden rechten, die ich manuell gebogen habe. Jedes Bein wird zweimal gebogen. Biegen Sie die Beine nicht direkt am Gehäuse, weil sowohl das Gehäuse als auch die Beine sehr beansprucht und gefährdet würden. Nach dem Biegen sollten sie mehr oder weniger in ihre drei Löcher in der Leiterplatte "fallen".

    Hauchvergoldete Leiterplatten

    Bisher hatte ich HAL-Leiterplatten verwendet (hot air levelling, was im Grunde genommen verzinnt bedeutet). Sie sind auf vielen Fotos hier zu sehen. Die neuesten Leiterplatten, die ich bestellt habe, haben teurere hauchvergoldete Oberflächen. Ich habe mich nicht dafür entschieden, weil das "besser klingt" oder weil die Leiterplatte dadurch zuverlässiger sein könnte - ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass wegen der unterschiedlichen Farben vergessene Lötstellen sehr gut sichtbar sind. Zudem hatte ich in der Vergangenheit festgestellt, dass vergessene Lötstellen eine der häufigsten Ursachen für Fehlfunktionen war. Deswegen lohnen sich die zusätzlichen Kosten für die vergoldeten Leiterplatten wirklich.

     

    Bestückungspläne

    Hier finden Sie die Bestückungspläne:

                   

    Version DA24QS-K mit nur unsymmetrischen Ausgängen:
    Mit Bauteilenamen   Mit Bauteiletypen oder -werten   Foto der Komponentenseite

    Version DA24QS-B mit unsymmetrischen und symmetrischen Ausgängen:
    Mit Bauteilenamen   Mit Bauteiletypen oder -werten   Foto der Komponentenseite

    Version DA24QS-IOP mit unsymmetrischen und symmetrischen Ein- und Ausgängen:
    Mit Bauteilenamen   Mit Bauteiletypen oder -werten   Foto der Komponentenseite

    Double Speed Version (DA24DS-K):
    Mit Bauteilenamen   Mit Bauteiletypen oder -werten   Foto der Komponentenseite

    Optionen für den DA24QS

    Symmetrischer AES3-Eingang: Für den symmetrischen Digitalaudioeingang werden ein weiterer Digitalaudiotransformator, eine Stiftleiste und einige passive Bauteile benötigt. Die Option "Set for AES3 input" enthält sie alle, wie Sie auf dem rechten Foto sehen können (Hinweis: Dies und mehr ist im DA24QS-IOP-Bausatz enthalten).

    Symmetrische Ausgänge: Der Bausatz DA24QS-B enthält die Operationsverstärker und passiven Bauteile sowie das Micro-Match Anschluss-Set mit dem passenden Flachbandkabel für die symmetrischen Analogausgänge, das Sie auf dem Foto unten sehen können. (Hinweis: Dies und mehr ist im DA24QS-IOP-Bausatz enthalten). Für den Fall, dass Sie XLR- oder Klinkenbuchsen selbst anschließen möchten, müssen Sie den On-Board-Anschluss ST3.1 verdrahten:

        Signal       XLR       Klinke       Links Aus       Rechts Aus
    Masse   Pin 1   Sleeve   Pin 4   Pin 14
    Pos.   Pin 2   Tip   Pin 5   Pin 15
    Neg.   Pin 3   Ring   Pin 3   Pin 13

    EMV-Gleichtaktdrosseln: Für eine verbesserte EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) ist die Leiterplatte für zwei Gleichtaktdrosseln, L1 und L3, vorbereitet. Eine ist für den Stromversorgungseingang, die andere für den unsymmetrischen digitalen Audioeingang. Ich achte auf EMV-Eigenschaften, aber ich kann sie nicht testen. Ich habe the Drosseln "nur für den Fall der Fälle" vorbereitet. Unter normalen Umständen sind sie nicht erforderlich.

    Trotzdem sollte der DAC immer in ein gut abschirmendes Gehäuse eingebaut werden!

    Gehäuse und Frontplatten

    Für meine Geräte habe ich ein SG 206 bzw. ein SG 210 Gehäuse von der (deutschen) Firma Fischer Elektronik benutzt. Im Gegensatz zu den Bildern, die Sie hier sehen, gibt es diese Gehäuse nicht mehr in opalgrün vom Hersteller. Ich habe noch SG 206 in opalgrün (SG 206 GO) am Lager, aber das SG 210 ist nur noch in schwarz (SG 210 S) erhältlich.

    Frontplatte, Gehäuse und Leiterplatte werden direkt mit den Befestigungselementen 5.60.422 (DA24QS) oder den Befestigungselementen 5.60.723 (DA24DS) von der (deutschen) Firma Ettinger aneinander befestigt, die ersteren sind von Bürklin erhältlich.

    Sie müssen nicht unbedingt die von mir verwendeten Gehäuse benutzen. Die Baugruppen können auch einfach in andere Gehäuse eingebaut werden. Für dieses Gehäuse stelle ich detaillierte Maßzeichnungen zur Verfügung:

    Sie sehen dort, wie die Leiterplatten im SG206/SG210 befestigt werden und wie sie alternativ direkt an anderen Frontplatten befestigt werden können. Natürlich können Sie auch vier Abstandshalter, Gewindebolzen oder Abstandsrollen zur Befestigung des Boards auf dem Boden ihres Gehäuses benutzen. Die Bohrpositionen finden Sie auch in der Maßzeichnung.

    Details zur Befestigung von Front- und Rückplatten

    Die Befestigungselemente 5.60.422 sind dazu gedacht, entweder stehend (besonders im SG 206-Gehäuse, linkes Foto) oder liegend, z. B. im SG 210-Gehäuse (rechtes Foto), oder hinter jeder beliebigen anderen Frontplatte verwendet zu werden.


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    SG 206 (25 mm Höhe)
     

    SG 210 (50 mm Höhe)

    Designdateien für Front- und Rückplatten

      

    Die oben gezeigten Front- und Rückplatten wurden von der Firma Schaeffer AG (in Europa) hergestellt und sind auch in den USA von Front Panel Express, LLC erhältlich. Sie müssen nur die Designdateien für diese Platten an den Hersteller schicken und werden dann perfekt gefräste und gravierte Platten bekommen, wie die Fotos zeigen. Sie können die Designdateien auch mit der Frontplattendesign-Software "Front Panel Designer" Deutsch, English oder Français (kostenlos und sehr praktisch) modifizieren, so dass sie zu anderen Gehäusen Ihrer Wahl passen.

    Alle oben erwähnten Firmen haben internationale Zweigstellen, z. B. in den USA.


    Wie man bestellt...

    ... ist auf der Seite AD/DA24QS_Order erklärt.


    Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2017 Fragen? Anregungen? Schreiben Sie mir eine E-Mail! Uwe Beis